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Zia Sasche
Yoga Lehrerin

“Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a pretty and well preserved body, but rather to skid in broadside in a cloud of smoke, thoroughly used up, totally worn out, and loudly proclaiming “Wow! What a Ride!” – Hunter S. Thompson

In die ganze Fülle des Lebens zu schlittern heißt für mich: Sich allen Facetten, Verbindungen und Gefühlen zu öffnen und alles, was da ist, mit wachsamem Blick zu betrachten & in Hülle und Fülle aufzusaugen. Neugierig und verspielt zu bleiben – was uns manchmal möglicherweise abhanden kommt. Das uns nicht mehr passend vorkommt in unserem Alter, unseren Rollen, unserem Alltag. Und dabei gibt es SO viel zu entdecken.

Vor ein paar Jahren bin ich in die Yoga Praxis geschlittert und hab zu dem Zeitpunkt meinen Weg in die primär auf Körperhaltungen fokussierte asana Praxis gefunden. Eine meiner ersten Entdeckungen zu meinem Körper in dieser Praxis war: „Der kann ja was!“ Und zwar nicht: Etwas leisten. Irgendwie sein. Irgendetwas tun. Aber: Mich durch diese Praxis tragen. Und darüber hinaus. Seitdem ist meine Leidenschaft aber auch mein Anspruch, mich mit den Wurzeln des Yoga und meinem eigenen Part im großen Ganzen auseinanderzusetzen & weiterzubilden.

Susanna Barkataki schreibt: „We don’t even need to try to connect. We are always already connected“. Ich gehe mit dem Verständnis des Yoga, dass es nichts gibt, was wir dort finden müssen – sondern dass es uns daran erinnert, dass wir schon alles haben. Ich wünsch mir einen Ort, an dem wir mit allem, was wir sind und gerade dabei haben, auf die Matte kommen können. Damit zu sein, zu probieren und vielleicht zu spielen. Damit weiter raus in die Welt gehen zu können. Und ich werde bei allem, was um uns herum in Bewegung ist, nicht müde, mich daran zu erinnern, dass ich diesen Ort mitgestalten kann. Dass wir alle das gemeinschaftlich können.

Ich wünsche mir, dass du in meinen Klassen so einen Ort findest. An dem du aus der Praxis deine eigene machen kannst. In dem deine Matte für jedes Gefühl, jeden wohlwollenden und jeden destruktiven Gedanken Platz haben darf. An dem dein Körper dich mit all dem daran erinnert, dass er „was kann“. Nämlich tief in die ganze lebendige Fülle schlittern. What a Ride 🙂